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98708BB Ramsden, Alma: Aabidah, Emma, Iryna. Bern: Neptun 2025. 260 S., Klappenbroschur
Drei Frauen, deren Wege sich kreuzen. Drei Schicksale. Eine gemeinsame Suche nach Identität, Heimat und Selbstbestimmung.
Die junge Syrerin Aabidah führt ein glückliches Leben – bis der Krieg in ihrer Heimat ihr und ihrer Familie alles zu nehmen droht. Als sich die Gelegenheit bietet, ihre Lebensgeschichte zu erzählen, sagt sie zu – hoffend, dass sie Gehör findet und die Zukunft ihrer Kinder dadurch gesichert wird. Doch ihr tiefstes, schmerzvollstes Geheimnis behält sie für sich. Emma, eine Schweizer Hebamme, fühlt sich gefangen in einem monotonen Alltag mit zwei kleinen Kindern und einer kriselnden Ehe. Ein Moment des Scheiterns stürzt sie in eine Spirale aus Schuld und Selbstzweifeln, aus der sie sich kaum zu befreien vermag – bis das Leben sie erneut vor eine schwere Entscheidung stellt. Die junge Ukrainerin Iryna konnte sich aus schwierigen Verhältnissen in Familie und Ehe befreien. Doch der Preis der Freiheit ist hoch: Ohne finanzielle Sicherheit muss sie eine folgenreiche Entscheidung für sich und ihre Töchter treffen. Der Roman verwebt die Lebensgeschichten der drei Frauen mit aktuellen geopolitischen Ereignissen und lässt dabei ihre persönlichen Kämpfe, Traumata und inneren Konflikte lebendig werden.
Schlagwörter: Literatur, Romane |
25.00 |
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84077BB Rhyn, Henrik (Hrsg.): Innehalten. Siebzehn Schweizer Autorinnen und Autoren in Romainmôtier. Kreuzlingen/Bern: Ed. Erpf 1988. 167 S., sw-Abbildungen, broschiert
Diesen Auftrag für eine Sendereihe gab Radio DRS 17 Schweizer Autorinnen und Autoren. Sie wurden eingeladen, vier Tage in Romainmôtier zu verbringen, diese Ort der Einkehr, einst von Pilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela, heute von Ruhe und Inspiration suchenden Kulturschaffenden. In sich hineinhorchen, am Bach, unter den Bäumen, an der Strasse, in den alten Mauern… Entstanden sind 17 Miniaturen, „ein Plädoyer für eine Welt des Schweigens“.
Schlagwörter: Literatur, Literatur: Schweiz, Romane |
18.00 |
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27888AB Roduner, Stefan: Blutrote Leidenschaft. Ein Fall für Milan Sommer. Kriminalroman. Bern: Neptun 2024. 323 Seiten, Klappenbroschur
Eine Serie nächtlicher Überfälle auf spät heimkehrende Autorfahrer nimmt auf einer Waldstrecke im Zürcher Unterland ihren Anfang. Erstes Opfer ist Arno Früh. Der junge Privatdetektiv Milan Sommer nimmt sich der Sache an und stösst bald auf jede Menge Verdächtiger. Die Täterschaft wird immer brutaler und schreckt gar nicht vor Mord zurück. Die Überfälle geschehen in immer kürzeren Abständen. Für Milan Sommer beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ein rasanter, actionreicher und berührender Kriminalroman, in dem auch jede Menge Musik drin ist.
″Stefan Roduner beschreibt in seinem Roman „Blutrote Leidenschaft“ eine moderne Form der Wegelagerei – noch dazu in der Schweiz, einem der sichersten Länder der Welt. Dass er dabei mit Rollenklischees hantiert, die wie aus einer anderen Zeit stammen, irritiert eingangs – und wirkt, vom Ende her betrachtet, wie die provokante Vorbereitung auf ein doch überraschendes Finale!“ (Thomas Koppenhagen, Revue)
Schlagwörter: Krimi, Kriminalroman, Literatur, Romane |
25.90 |
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29100AB Roduner, Stefan: Tiefschwarze Träume Der zweite Fall für Milan Sommer Kriminalroman Bern: Neptun 2026. ca. 220 S., Klappenbroschur
Elvira Brenzikofer lebt mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Sie kommen nachts. In Träumen, die nach kaltem Rauch riechen. In Erinnerungen, die sich anfühlen, als gehörten sie jemand anderem – und doch nur ihr. Als sie sich schließlich einem angesehenen Zürcher Psychiater anvertraut, glaubt sie, einen Schritt ins Licht zu machen. Es ist der erste Fehler.
Wenige Tage später wird der Arzt schwer verletzt in seiner Praxis aufgefunden. Blut auf dem Parkett. Ein umgestürzter Stuhl. Keine Zeugen. Keine klare Spur. Kurz darauf verschwindet er spurlos. Elvira war die Letzte, die ihn lebend gesehen hat. Die Polizei durchsucht ihr Haus. In einer Schublade finden sie Unterlagen aus der Praxis. Ein Halstuch mit Blutspuren. Gelöschte Nachrichten auf ihrem Telefon. Zu viele Zufälle. Zu viele Indizien. Sie gesteht. Und widerruft. Bricht zusammen. Schweigt. Keine Leiche. Kein Motiv, das standhält. Aber ein Bild, das sich für die polizeilichen Ermittler rasch fügt. Nur einer will nicht recht daran glauben. Privatdetektiv Milan Sommer ist kein Mann für schnelle Gewissheiten. Er hört zu, wo andere schon urteilen. Und er erkennt etwas in Elviras Blick – nicht Unschuld vielleicht, aber Angst. Eine andere, tiefere Angst. Seine Nachforschungen führen ihn in diskrete Wartezimmer, in Finanzakten, die nicht zusammenpassen, in Beziehungen, die offiziell nie existierten. Der Psychiater behandelte nicht nur Traumata. Er wusste Dinge über seine wohlhabenden Klienten. Über Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. Je näher Sommer der Wahrheit kommt, desto deutlicher spürt er, dass jemand die Fäden zieht. Beweise tauchen auf und verschwinden wieder. Zeugen erinnern sich falsch.
Währenddessen sitzt Elvira in Untersuchungshaft. Zwischen kahlen Wänden kämpft sie nicht nur gegen die Vorwürfe, sondern gegen ihr eigenes Gedächtnis. Was ist geschehen? Was hat sie verdrängt? Und wem kann sie noch trauen, wenn nicht einmal ihren eigenen Erinnerungen? Die Zeit arbeitet gegen sie. Denn ohne Leiche wächst der Zweifel – aber mit jedem neuen Indiz auch die Gefahr, dass die Wahrheit für immer verschwindet.
Ein psychologisch dichter Kriminalroman über Schuld, Erinnerung und das brüchige Fundament dessen, was wir Wahrheit nennen.
Schlagwörter: Kriminalroman, Literatur, Romane |
24.90 |
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29681AB Sandhofer, Susanne und Beat Fundament des Schweigens Team Fischer ermittelt Bern: Neptun 2026. ca. 280 S., Klappenbroschur
Der Tag beginnt schlecht für Patrick Fischer. Noch bevor der erfahrene Kommissar der Kantonspolizei Zürich seinen ersten, lebenswichtigen Kaffee trinken kann, schrillt sein Telefon. Eine Frauenleiche im Zürichsee. Besonderheit: Eine Harpune in der Brust. Wenig später steht Fischer am Ufer des grauen Sees. Nebel liegt über dem Wasser, Boote schaukeln träge im Morgenwind. Das Opfer: Dorothea Schneider. Leiterin des kantonalen Bauamts. Politisch bestens vernetzt. Durchsetzungsstark. Umstritten. Und offenbar gehasst. Schon die ersten Recherchen zeigen: Dorothea Schneider stand im Zentrum mehrerer milliardenschwerer Bauprojekte. Verdichtetes Bauen, Luxusüberbauungen, umstrittene Umzonungen. Gewinner: Investoren, Parteifreunde, internationale Fonds. Verlierer: Anwohner, kleine Unternehmen – und politische Rivalen. Während Misstrauen selbst innerhalb der Baubehörde keimt und alte Loyalitäten bröckeln, muss Team Fischer entscheiden, wem sie trauen können. Ein falscher Schritt – und sie stehen allein gegen ein System, das sich selbst schützt. Der See schweigt. Die Akten lügen. Und die Wahrheit hat einen hohen Preis.
Zwei Mordfälle. Drei Ermittler. Zu viele Interessen.
Schlagwörter: Kriminalroman, Literatur, Romane |
24.90 |
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29765AB Schnee, Bianca: Dem Leben ganz nah Roman. Aufgeschrieben von Michael Caplazi Bern: Neptun 2026 ca. 280 Seiten, Klappenbroschur
Marie hat alles richtig gemacht. Ehe. Kinder. Alltag. Ein Leben, das von außen funktioniert. Nur sie selbst ist darin immer leiser geworden.
Als ihr Sohn Maxi in seinem jungen Fußballtrainer Mischa jemanden findet, der ihn wirklich sieht, gerät auch in Marie etwas in Bewegung. Zwischen ihnen entsteht eine Nähe, die sich nicht planen und erst recht nicht aufhalten lässt. Zum ersten Mal seit Jahren spürt sie wieder, dass ihr Leben ihr gehört. Und sie wagt es, ihm eine neue Richtung zu geben. Doch manchmal genügt ein einziger Augenblick. Und plötzlich stehen Liebe, Schuld und Hoffnung nicht mehr dort, wo sie eben noch waren.
Wie lebt man weiter, wenn ein einziger Moment alles nimmt, was ein Leben getragen hat?
Schlagwörter: Literatur, Romane |
24.00 |
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28480AB Sommer, Andreas: Drachenberg. Ein magischer Roman aus der Schweizer Sagenwelt. Bern: Neptun 2025. 740 Seiten, Mit Illustrationen und Karten von Martin Aeschlimann Klappenbroschur
Ein blutrünstiges Ungeheuer. Ein grausamer Opferkult. Ein geheimnisvolles Seevolk. Ein vergessener Schatz tief im Berg. Diese fantastische Neu-Erzählung alter Sagen und Legenden aus dem Berner Oberland beschwört eine Welt voller Magie und Abenteuer.
Auf der Alpennordseite herrschen zu Beginn des 6. Jahrhunderts dunkle Zeiten. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches trägt die Region um den Thunersee den alten keltischen Namen Vendolindium und ist die Heimat von Nachfahren eines helvetischen Stammes, dessen Angehörigen eine enge Verbindung zum grossen See am Fuss der Schneeberge pflegen. Zugleich huldigen diese Menschen aber einem grausamen Brauch: Jeweils an den Sonnwenden erwählen ihre Priester durch das Los zwei junge Leute, um sie einem blutrünstigen Drachen darzubringen, der tief im Berg haust und seit vielen Jahren das Seevolk bedroht.
Anêrios, der Sohn des Bootsbauers von Vernausium, hegt eine tiefe Abscheu gegen diese barbarischen Menschenopfer. Als das Los unvermutet auf seinen besten Freund fällt, nimmt das Leben des Jünglings eine dramatische Wende. In einem liebenswürdigen Wanderprediger, welcher in Vendolindium die christliche Botschaft verkündet, findet er einen wertvollen Verbündeten. Aber ausgerechnet eine hochnäsige Aristokratentochter aus der dekadenten Seestadt Raûlium und ein raubeiniger Söldnerführer begleiten ihn auf seine abenteuerliche Reise, um dem Treiben des Ungeheuers ein Ende zu bereiten.
Im Dunstkreis der überlieferten Sagen um den Heiligen Beatus und den Drachen vom Wendelsee entspinnt sich eine fesselnde Geschichte über Kelten und Romanen, Nixen und Feen, Zauberer und Zwerge, über den Missbrauch von Macht und über die tragende Kraft der Freundschaft.
Drachenberg schildert die dramatische Vorgeschichte zur Helisee-Saga. Trotz zahlreicher Verknüpfungen zur Hauptreihe erzählt dieser Roman aber eine eigene Geschichte und ist in sich abgeschlossen.
Schlagwörter: Literatur, Romane |
32.00 |
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28942AB Sommer, Andreas: Helisee. Der Fluch des Drudenberges. Bern: Neptun 2025. 848 Seiten Klappenbroschur
Zweiter Teil der Helisee – Saga
«Dieses gefrässige Ungeheuer spottet der Schöpfung in höchstem Masse. Es fällt über die Abkömmlinge von Adam und Eva her, wie es ihm beliebt, und verschlingt sie mit Haut und Haar, sobald es ihrer habhaft wird. Es nennt sich selbst die Rauels und es hält sich für die Königin aller Waldteufel, Druden und Wilwisse. Das ist auch der Grund, warum dieser markante Hügel mit seinen zwei Kuppen gemeinhin als Drudenberg bezeichnet wird. Denn hier hat die Rauels ihre Heimstatt.»
Die Handlung knüpft direkt an die Ereignisse von Band I an. Ernestus und Anathêna erhalten im Feenreich Helisee von einer undurchschaubaren Wasserelbe den geheimen Auftrag, nach Birgunt zurückzukehren und dort den wieder aufgetauchten Helistein in Gewahrsam zu nehmen. Auf dieser gefahrvollen Reise werden sie an den unheimlichen Drudenberg verschlagen, wo sie unabsichtlich an einen jahrhundertealten Feenfluch rühren und in die tragische Geschichte eines unglücklichen Ritters hineingezogen werden… Gleichzeitig verkündet Magister Erastrius, Eingeweihter in die alten Mysterien und Prophetien, dass ein kleines Mädchen aus Helikum dazu ausersehen ist, gemeinsam mit einem adligen Sänger vom Wendelsee den Fluch des Drudenberges zu brechen. Das ungleiche Gespann muss sich zunächst zusammenraufen und sieht sich in der Wildnis Nuithônias vielfachen Herausforderungen gegenübergestellt, denn die Menschenfresserin ist beileibe nicht die grösste Gefahr, welche vom Drudenberg ausgeht. Und einmal mehr stellt sich heraus, dass Ernestus, der Sohn der Feenkönigin, und der rätselhafte Helistein eine tragende Rolle im Treiben der Schicksalsmächte spielen.
Zahlreiche Motive aus der Schweizer Sagenwelt und aus der keltisch-germanischen Überlieferung verspinnen sich zu einer märchenhaften Erzählung um einen uralten Bund zwischen Menschen und Feen. Ein farbenprächtiger Reigen innerer Mythenbilder und sagenhafter Gestalten. Helvetic Fantasy mit tiefen Wurzeln in realer Historie, Mythologie und Landschaft.
Schlagwörter: Literatur, Romane |
34.00 |
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28209AB Sommer, Andreas: Helisee. Der Ruf der Feenkönigin. Ein magischer Roman aus der Schweizer Sagenwelt 2., durchgesehene und korrigierte Auflage. Bern: Neptun 2024. 530 Seiten, 1 Illustration, 2 Karten, Klappenbroschur (=NUITHONIA REIHE – ERSTER TEIL DER HELISEE-SAGA)
Ich bin mir sicher, dass nur du allein dieses besondere Werk vollbringen kannst. Und sei dir einer Sache bewusst: du bist bereits zu weit gegangen in dieser Geschichte, als dass du vor deiner Bestimmung jetzt noch davonlaufen könntest.″
Im 10. Jahrhundert gehört der westliche Teil der heutigen Schweiz zum Königreich Birgunt. Es ist eine wilde Gegend voller Wälder und Sümpfe, wo viele Menschen noch im Glauben an die alten Götter und Geister leben. Die gute Königin Bertha schützt dieses Land tapfer gegen räuberische Einfälle der mediterranen Mauren. Als der Hirtenjunge Ernestus, den die Leute im Dorf Erni nennen, eine ausgerissene Ziege in den Wald verfolgt, überschreitet er unabsichtlich die Grenze des verrufenen Landstriches Nuithônia. Seit Menschengedenken ist es verboten, dieses Gebiet am Fuss der Alpen zu betreten, denn es heisst, in seiner Wildnis verberge sich ein geheimnisvolles Tor in das verwunschene Reich Helisee, wo die Feenkönigin Helva Hof halten soll. Als Ernestus in Nuithônia einen aussergewöhnlichen Fund macht, gerät er in einen Strudel abenteuerlicher Ereignisse, die ihn nicht nur tief in die magische Wirklichkeit der Feen und Elben verwickeln, sondern auch die Frage aufwerfen, ob er wirklich derjenige ist, der er zu sein glaubt. Und auf welche Weise ist sein Schicksal wohl mit dem verwegenen Ritter Durestân Karassius verwoben, den es auf der Jagd nach einem weissen Hirsch ebenfalls nach Nuithônia verschlägt?
Eine tiefgründige Heimatgeschichte um Macht und Magie, Liebe und Freundschaft, Wunder und Wandlung, welche die überlieferten Sagen und Mythen der alten Schweiz zu neuem Leben erweckt.
Auch für YoungAdults geeignet.
Wurde für den Seraph 2024 nominiert
“(Alles) außer-gewöhnlich… …ist der Roman „Helisee“. Es gibt nur wenige Bücher, die mich so faszinieren, dass ich sie mehrmals in meinem Leben lese. „Helisee“ gehört zu diesen Büchern und reiht sich in die Liste fantastischer Werke wie „Die unendliche Geschichte“ oder „Stein und Flöte“ ein.“ (Michel Seuret)
Schlagwörter: Literatur, Romane |
28.90 |
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29682AB Sommer, Andreas: Helisee III. Das Lied des Mondvogels Bern: Neptun 2026 ca. 900 Seiten Klappenbroschur
Die Königin nickte und schlang das Ende des fertig gesponnenen Fadens um ihre Haspel. „Es geschah nicht ohne Grund, dass ich dich an meine Seite berufen habe, Ernestus. Und ich bin erleichtert, dass du meiner Einladung gefolgt bist. In dir – wie auch in deinem Vater – lebt etwas, was mir die Hoffnung verleiht, weiterhin an die Zukunft dieses Königreiches zu glauben.“
Die Handlung knüpft direkt an die Ereignisse von „Der Fluch des Drudenberges“ (Helisee, Band II) an. Ernestus begibt sich mit seinem Vater Durestân, dem Silbernen Ritter der Feenkönigin, an den königlichen Hoftag nach Saladûris. Dort wird er aufgrund von aufsehenerregenden Wundertaten, die seiner Verbindung mit den Feen von Nuithônia zugeschrieben werden, in das persönliche Gefolge der Königin Bertha berufen. Als sich das versammelte Heer des Königreiches in Marsch setzt, um gegen die Mauren ins Feld zu ziehen, ist der Platz des jungen Faïons an der Seite seiner neuen Dienstherrin. Am Berg Nemêtum droht eine furchtbare Schlacht gegen die Eindringlinge aus dem Süden, welche nicht nur mit herkömmlichen Mitteln ausgetragen wird. Ernestus ist dem Lied des geheimnisvollen Mondvogels auf der Spur und versucht mit allen Mitteln, eine Katastrophe zu verhindern… Anathêna reist derweil durch Nuithônia und sucht überall nach den Spuren ihres verschollenen Liebsten. Am Drudenberg zeichnet sich die Wiederkehr einer machtvollen Herrscherin aus mythischer Zeit immer deutlicher ab. Verwirrende Nebel voller heulender schwarzer Hunde kriechen durch die Wälder und ein unsäglich harter Winter kündigt sich an. Da wird Anathêna von ihrer Mutter vor eine verhängnisvolle Entscheidung gestellt. Zahlreiche Motive aus der Schweizer Sagenwelt und aus der keltisch-germanischen Überlieferung verspinnen sich zu einer märchenhaften Erzählung um einen uralten Bund zwischen Menschen und Feen. Ein farbenprächtiger Reigen innerer Mythenbilder und sagenhafter Gestalten. Fantasy mit tiefen Wurzeln in realer Historie, Mythologie und Landschaft
«Helisee entführt seine Leser in eine fremde Welt, die – wenn man sich darauf einlässt – nicht mehr so einfach zu verlassen ist.» Manuela Hahn, «Lesenswertes aus dem Bücherhaus»
Schlagwörter: Literatur, Romane |
36.00 |
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